Radon

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas, das aus dem Boden in Gebäude eindringen kann. Gerade im baubiologischen Zusammenhang ist eine sachliche Einordnung wichtig.

Was ist Radon?

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas. Es entsteht im Boden durch den Zerfall von Uran in Gesteinen und Erdschichten und kann von dort aus in Gebäude gelangen.

Da Radon farb-, geruch- und geschmacklos ist, bleibt es ohne Messung meist unbemerkt.

Wie kommt es ins Gebäude?

Radon kann über Fugen, Risse, Durchdringungen oder undichte Stellen aus dem Erdreich in Kellerräume und Erdgeschosse eindringen.

  • Risse in Bodenplatten und Wänden
  • undichte Leitungsdurchführungen
  • Fugen im erdberührten Bereich
  • unzureichend abgedichtete Kellerbereiche

Wo ist Radon besonders relevant?

Besonders relevant ist Radon dort, wo Gebäude direkten Kontakt zum Erdreich haben, also vor allem in Kellern und im Erdgeschoss.

Ob und in welchem Maß Radon eine Rolle spielt, hängt stark von Standort, Untergrund, Bauweise und Abdichtung ab.

Warum ist das Thema wichtig?

Radon ist kein theoretisches Randthema, sondern ein realer Einflussfaktor im Innenraum. Gerade deshalb sollte es sachlich betrachtet und bei Bedarf messtechnisch überprüft werden.

Entscheidend ist nicht Panik, sondern ein bewusster und fachlich sauberer Umgang mit dem Thema.

Was kann man tun?

  • Gebäude im Verdachtsfall messen lassen
  • erdberührte Bereiche und Abdichtungen prüfen
  • Luftwechsel und Nutzungssituation einordnen
  • bei Sanierungen den Bodenkontakt besonders beachten
  • Maßnahmen immer auf die konkrete Situation abstimmen

Erst die Kombination aus Messung, baulicher Bewertung und sinnvoller Planung führt zu einer belastbaren Einordnung.

Du möchtest Radon fachlich einordnen lassen?

Ich unterstütze dich bei der Bewertung von baubiologischen Einflussfaktoren und der Einordnung deiner konkreten Situation.

Kontakt aufnehmen